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Argentinien, Misiones, Ende Juni 2025

Argentinien, Ibera, Ende Juni 2025

Mit einem Tasse Wein in der Hand schauen wir gebannt in den Sternenhimmel, völlig überrascht, sogar die Milchstrasse zu sehen. Denn das Wetter war die letzten Tage schlecht, es hat sehr viel geregnet und wir waren uns Zeitweise nicht sicher ob wir es über die Schlammpiste ins Sumpfgebiet von Ibera schaffen. Doch „Walti“ meistert die strecke ohne Probleme und uns begegnen bereits auf dem weg zur Rancherstation, wo wir die nächsten Tage stehen, viele Tiere. 

Die Menge und Vielfalt der Tiere fühlt sich fast ein wenig absurd an. Kaimane und Capybaras, eine art zu gross geratene Meerschweinchen, sitzen friedlich im selben Teich. Eine Hirschkuh besucht uns bei der Rancherstation, ab und zu hören wir das krähen der Papageie und ein Tier dass wie ein Xylophon klingt, spielt all abendlich sein Lied. 

Uruguay, Juni 2025

Uruguay, Montevideo, Anfang Juni 2025

„Phhuu, geschafft“ hat sich „Walti“ wohl gedacht, als sein Container nach einem Monat wieder auf festen Boden stand. „Phhuu, geschafft“ haben auch wir uns gedacht, als wir „Walti“ wohlbehalten aus dem Hafen fahren durften. Dass mit der Verschiffung alles so reibungslos, unbürokratisch und ganz ohne falsche Versprechungen, Verspätung und fehlenden Gegenständen über die Bühne geht, haben wir, nach der Verschiffung nach Mexiko, kaum zu träumen gewagt.

Argentinien, Buenos Aires, Ende Mai 2025

Mit dem Camper eine Grossstadt zu besuchen ist so eine Sache. Es ist schwierig einen guten Schlafplatz zu finden, von einem zahlbaren Hotel mit einigermassen sicherem Parkplatz ganz zu schweigen. Also nutzen wir die Zeit in dem unser Auto noch gemütlich im Container Richtung Südamerika tuckert und erkunden Buenos Aires noch ohne „Walti“.

 

Wir brauchen eine Zeit, um in der Riesenstadt anzukommen. Auf den ersten Blick wirkt die Metropole auf uns einfach nur laut, unübersichtlich gross und dreckig. Nach und nach entdecken wir aber einen schönen Flecken nach dem anderen, bis sich schöne oder gemütliche, geschäftig laute und pulsierende Orte zu einem grossen Ganzen zusammenfügen. Eine Woche reicht wohl nicht, um den Puls der Stadt richtig zu spüren. Aber trotzdem verlassen wir Buenos Aires auf dem Schiff Richtung Montevideo mit dem Gefühl, in eine andere Welt eingetaucht zu sein.

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